Diskografie

C.P.E Bach - Concertos & Symphonies II

Berliner Barock Solisten

Bach: Orchesterwerke und Kammermusik

Musica Antiqua Köln

Johann Michael Haydn: Andromeda und Perseus

Reinhard Goebel, Dirigent
Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken · VokalEnsemble Köln
Heike Porstein · Christine Wolff · Max Ciolek · Raimund Nolte
Gunter Cremer, Erzähler

OEHMS Classics OC 911

Nachdem Originalklang-Pionier Reinhard Goebel seine Arbeit mit Musica Antiqua Köln offiziell für beendet erklärt hat, begegnen wir ihm hier als Dirigent eines modernen Sinfonieorchesters. Die Abkehr vom Originalklang-Musizieren auf alten Instrumenten bedeutet für ihn jedoch keine Beschränkung auf Werke des Standardrepertoires – gleich die erste Operneinspielung unter seinem Dirigat befasst sich mit einem späten Spross der italienischen Oper des 18. Jahrhunderts, komponiert und aufgeführt in Salzburg: Michael Haydns selten zu hörende Oper „Andromeda und Perseus“ von 1787, hier zum ersten Mal eingespielt in der historischen deutschen Fassung des Librettos, wie sie sich in Haydns Originalpartitur findet. Die unerhört virtuosen Gesangsteile werden durch moderne Zwischentexte miteinander verbunden, die stringent durch die Handlung führen.

Quelle: Oehms Classics

Mozart in Paris

Mit Werken von:
J. Chr. Bach, Simol le Duc, Chevallier de Saint-George, Pierre-Montan Berton L'Ainé, Wolfgang Amadeus Mozart.

Reinhard Goebel, Dirigent
Yura Lee, Violine
Bayerische Kammerphilharmonie

OEHMS Classics OC 705

Ausgezeichnet mit dem Renommierten Schallplattenpreis "Diapason d’Or" ("Goldene Stimmgabel") von der französischen Klassik-Zeitschrift "Diapason" in ihrer Februar-Ausgabe 2008

At this year’s Mozart Festival in Augsburg, Reinhard Goebel and the Bayerische Kammerphilharmonie presented works from the “Concert Spirituels” milieu in Paris. The Concerts Spirituels played an important role in 18th century Parisian musical life and were the venue for many premieres of symphonic works. Even Mozart wrote a work for this series: the “Paris Symphony” K. 297. Composer, violinist and conductor Chevalier de Saint-George was also active in Paris at the same time. Later generations would characterize him as the “Black Mozart” and stylize him in legendary terms. And indeed, Saint-George, born on the Caribbean island of Guadeloupe, was multi-talented, becoming one of the most scintillating figures of the age: he enjoyed the highest respect as a violin virtuoso, fencing master, conductor, composer and – ladies’ man. Soloist in his Violin Concerto in G Major op. 2/1 is Yura Lee, winner of the 2006 Leopold Mozart Violin Competition.

Quelle: Oehms Classics

Concerti Brillanti

Mit Werken von:
Bach, Graf, Hasse, Haydn

Reinhard Goebel, Dirigent
Jan Vogler, Violoncello
Münchener Kammerorchester

Scl (Sony BMG)

Mit Reinhard Goebel und Jan Vogler haben sich die Richtigen gefunden. Auf der einen Seite der Alte-Musik-Experte, der in den vergangenen Jahrzehnten schon so manche Klangrevolution angestoßen hat, auf der anderen Seite der Cellist, der als Solist und als Initiator des Moritzburg Festivals der Kammermusik wichtige Impulse verliehen hat. Gemeinsam haben sie offenbar in den Archiven gestöbert und dabei einige Werke aufgespürt, die jetzt zum ersten Mal überhaupt auf CD vorliegen. Goebel dürfte dabei für die straffen Tempi und den richtigen Drive" verantwortlich sein, und Vogler steuerte seinen wunderbar vollen Celloton bei - und beides verbindet sich hervorragend miteinander. Der Überraschungssieger ist für mich dabei das neu ausgegrabene Cellokonzert von Friedrich Hartmann Graf, das es durchaus mit den weitaus bekannteren Cellokonzerten Joseph Haydns aufnehmen kann. Wie Vogler im dritten Satz im Flageolett das Hauptthema (das merkwürdig an Komm lieber Mai" erinnert) vorstellt, ist schlichtweg zauberhaft.

Katrin Dietz (Berlin)

Vergnügte Ruh' (2 CD)

Reinhard Goebel, Dirigent
Musica Antiqua Köln
Magdalena Kozená, Sopran
Anne Sofie von Otter, Mezzosopran

2007 Deutsche Grammophon | CD 002894429801

Es hat sich viel getan. Vor 34 Jahren gründete Reinhard Goebel die Musica Antiqua Köln, um ein Ensemble zur Verfügung zu haben, das den Bedürfnissen der historischen Aufführungspraxis entgegen kommt. Damals war der Violinist aus Siegen einer der jungen Idealisten einer Bewegung, die sich der Musikpflege auf Originalinstrumenten nach musikgeschichtlich möglichst korrekten Vorlagen widmete. Inzwischen ist Goebels Kammerorchester weltweit eines der führenden Ensembles seines Fachs und hat mit zahlreichen Aufnahmen bewiesen, dass die Grundsätze des geschichtlichen Arbeitens mit den Notenvorlagen zu faszinierenden und innovativen Interpretationen bekannter Werke führt und darüber hinaus den Blick auf die vergessenen Meister vergangener Epochen richten kann. Die Reihe Portrait Of The Artist kann sich daher auf ein reiches, weites Spektrum von überwiegend barocken Kompositionen stützen, das unter dem Signum "Vergnügte Ruh" die Arbeit von Reinhard Goebel und der Musica Antiqua Köln würdigt.

Quelle: Deutsche Grammophon

Wolfgang Amadeus Mozart: 6 Concerti per il Violino

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Konzert in B-Dur für Violine und Orchester KV 207
Konzert in D-Dur für Violine und Orchester KV 211
Konzert in G-Dur für Violine und Orchester KV 216
Konzert in D-Dur für Violine und Orchester KV 218
Konzert in A-Dur für Violine und Orchester KV 219
Konzert in D-Dur für Violine und Orchester KV 271a

Mirijam Contzen, Violine
Reinhard Goebel, Leitung
bayerische kammerphilharmonie

Johan Christoph Vogel - Drei Sinfonien

Reinhard Goebel, Dirigent
bayerische kammerphilharmonie

OEHMS Classics OC 735

Le Parnasse Français'

Musica Antiqua Köln
Reinhard Goebel

The Originals · ARCHIV Produktion

1978/1979-2010 Deutsche Grammophon | CD 002894778624

Blockflötenkonzerte

Telemann, Graupner, Schultze

Dorothee Oberlinger, Blockflöte
Reinhard Goebel, Dirigent
Ensemble 1700


2010 Deutsche Harmonia Mundi
CD 88697509662

Mozart in Italien

Mozart, Lamotte, Linley, Rauzzini, Hasse

Mirijam Contzen, Violine
Reinhard Goebel, Dirigent
Bayerische Kammerphilharmonie

OEHMS Classics OC 753

Nicht nur für bildende Künstler, auch für Komponisten zählte ein Aufenthalt in Italien im 18. Jahrhundert zur umfänglichen künstlerischen Ausbildung. Natürlich kam es auch unter italienischer Sonne zum Austausch zwischen Nordeuropäern verschiedener Herkunft. So traf der junge Mozart in Florenz den gleichaltrigen britischen Geiger Thomas Linley. Eine Generation älter war Johann Adolf Hasse, der quasi schon als Italiener galt. Unmittelbar nach seiner Festoper Ruggiero kam – mit ungleich größerem Erfolg – Mozarts Serenata Ascanio in Alba zur Aufführung. Dem Kastraten Venanzio Rauzzini, der später selbst als Komponist in London reüssierte, schrieb Mozart sein berühmtes Exsultate, jubilate auf den Leib. Dem flämischen Geiger Franz Lamotte ermöglichte seine Mäzenin Maria Theresia eine Studienreise nach Italien. Ebenso wie Mozart reiste er auch nach Neapel, wartete hier aber vergeblich auf eine Einladung, am Hof vorzusprechen, wie Mozarts Vater Leopold berichtet. Reinhard Goebel, der sich intensiv mit dem musikalischen Schaffen zu Mozarts Zeit und in dessen Umfeld beschäftigt, stellte hier ein Programm zusammen, das die vielfältigen Beziehungen und wechselseitigen Einflüsse der Nordeuropäer in Italien beleuchtet, u.a. mit Violinkonzerten von Linley und Lamotte. Das Feature zur CD ist jetzt auf YouTube zu sehen. Viel Spaß!

Die CD können Sie im Büro der Bayerischen Kammerphilharmonie zum Preis von 12,- € erwerben oder bestellen.

Quelle: Oehms Classics